Informationsvideos und Webinare

Hier finden Sie Informationsvideos und Webinare mit unterschiedlichen aktuellen Themenschwerpunkten.

Nachteilausgleiche und Möglichkeiten für Menschen mit Beeinträchtigung

Das Studieren mit einer Beeinträchtigung kann mit vielen Herausforderungen und Barrieren verbunden sein. Je nach der Art und Schwere der vorliegenden Beeinträchtigungen kann die Beantragung und die Gewährung von einem sogenannten Nachteilausgleich sowohl das Studium mit Behinderung deutlich vereinfachen als auch ein gewisses Maß an Chancengleichheit herstellen. Bei der Bewertung von zu erbringenden Prüfungsleitungen.

In diesem Video werden grundlegende Voraussetzungen für eine Antragstellung auf Nachteilsaugleich aufgezeigt und die und Schritte vom Antrag zur Bewilligung von beeinträchtigungsbedingten Nachteilsausgleichen skizziert.

Umgang mit der eigenen Behinderung im Bewerbungsgespräch

Bei der Frage, ob Bewerber*innen mit Beeinträchtigungen bzw. mit einer amtlich anerkannten Schwerbehinderung diese im Bewerbungsverfahren offenlegen muss oder nicht, existiert oftmals viel Unsicherheit.

Hat es einen Nachteil sich als Menschen mit Schwerbehinderung gegenüber zu offenbaren? Gibt es eine Mitteilungspflicht der Schwerbehinderung und inwieweit kann dies Auswirkungen auf den Erfolg meiner Bewerbung haben?

In diesem Video werden genau diese Fragestellungen eingehender betrachtet und aus einer juristisch rechtlichen Perspektive beantwortet.

Erhöhung des Behindertenpauschbetrages ab 2021

Änderungen hinsichtlich des Behindertenpauschbetrages wurden 1974 letztmalig vorgenommen. Aus diesem Grund waren die Überarbeitung und Anpassung der Steuerfreibeträge, vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen und arbeitsmarktpolitischen Entwicklungen, ein notwendiger Schritt, um den besonderen Herausforderungen sowie Lebenslagen von Menschen mit Beeinträchtigungen gerecht zu werden.

In diesem Video werden die diesbezügliche Revision des Steuerrechts und die damit einhergehenden Veränderungen bezüglich des Freibetrags für Menschen mit anerkannter Schwerbehinderung erklärt.

Die Schwerbehindertenrente – Voraussetzungen und Möglichkeiten

Auch der Gesetzgeber hat erkannt, dass ein Leben mit Schwerbehinderung die Teilhabe am Arbeitsleben bis zum Eintritt ins reguläre Rentenalter erschweren bzw. unter Umständen für die Betroffenen unmöglich werden kann. Welche Voraussetzung an den Bezug einer Rente aufgrund einer Schwerbehinderung geknüpft sind und wann diese wirklich sinnvoll erscheint, wird in diesem Video erörtert.

Rechte von Arbeitnehmer*innen mit Schwerbehinderung

Um ihre volle, gleichberechtigte und wirksame Teilhabe am Arbeitsleben von Menschen mit Behinderung bzw. anerkannter Schwerbehinderung zu ermöglichen und zugleich den besonderen individuellen Bedarfen des Einzelnen von Rechnung zu tragen, hat die deutsche Gesetzgebung im Rahmen des Schwerbehindertenrechts (Dritter Teil des SGB IX) spezifische Rechtsansprüche für den o.g. Personenkreis geschaffen.

Neben einem besonderen Kündigungsschutz oder einen Zusatzurlaub existierend damit gesetzliche Grundlagen, die von Arbeitnehmer*innen mit Schwerbehinderung eingefordert werden können und die für Arbeitgeber*innen grundsätzlich verbindlich sichergestellt werden müssen.

Ein erster Überblick über die Leistungsansprüche von Arbeitnehmer*innen mit Schwerbehinderung und den damit verbundenen Verpflichtungen der Arbeitgeber*innen wird in diesem Video vermittelt.

Barrierefreiheit und angemessene Vorkehrungen

Der Begriff der Barrierefreiheit wird in vielen verschiedenen Kontext benutzt und bezeichnet u.a. die Zugänglichkeit bzw. die barrierearme Gestaltung von Gebäuden, öffentlichen Anlagen oder auch der Informationstechnik (z.B. Webseiten). Barrierefreiheit wird auch nach der letzten Revision des Behindertengleichstellungsgesetzes nur für den öffentlichen gesellschaftlichen Lebensbereich gesetzlich umsetzungspflichtig, während der privatwirtschaftliche Sektor von diesen Rechtsbestimmungen bislang unberührt bleibt. Aber was hat es mit dem juristischen Begriff der angemessenen Vorkehrungen auf sich und wie unterscheidet sich das dahinterstehende Konzept von dem, was wir unter Barrierefreiheit verstehe? Diese Fragen werden in diesem Beitrag beantwortet.

Der Unterschied zwischen Überstunden und Mehrarbeit

Es gibt einen Unterschied zwischen den beiden Begriffen Überstunden“ und „Mehrarbeit“, was sich durch arbeitsrechtlich Regelungen auch auf Ebene der Definitionen herausstellt. Was jeweils unter den Begrifflichkeiten verstanden wird, kann gerade für Menschen mit Schwerbehinderung relevant werden, wenn es z.B. um die Inanspruchnahme des Rechtes auf Befreiung von Mehrarbeit geht.

Ableism/Ableismus

Termini wie Sexismus oder Rassismus, die bestimmten Bevölkerungsgruppen oder Personenkreise mit spezifischen Statusmerkmalen etikettieren oder auch stereotypisieren sind bereits mehrfach Bestandteil von Diskursen sowie medialer Veranstaltungen gewesen. Aber was meint in diesem Kontext eigentlich der Fachbegriff „Ableism“ bzw. „Ableismus“. In diesem Video werden verschiedenste Bespiele aus dem alltäglichen Leben angeführt, in denen der Personenkreis von Menschen mit Beeinträchtigungen von solchen Zuschreibungsprozessen betroffen ist.

Unsichtbare Beeinträchtigungen

Neben Beeinträchtigungen, die von Mitmenschen visuell erfasst werden können und damit für den Anderen sichtbar sind, gibt es noch sogenannte unsichtbare Beeinträchtigungen, welche dem Gegenüber verborgen bleiben. Was können das eigentlich alles für Beeinträchtigungen sein und wir erschweren diese die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben bzw. den Alltag. In diesem Video berichten Betroffene über den Umgang mit ihren Beeinträchtigungen und den damit verbundenen Herausforderungen.

Psychische Beeinträchtigungen – eine Form von Behinderung / Schwerbehinderung

Nicht nur Menschen mit körperlichen oder kognitiven Beeinträchtigungen (Menschen mit Lernschwierigkeiten) werden in unserem Sozialrecht als eine mögliche Behinderungsform deklariert. Die Zunahme an psychischen Beeinträchtigungen in unserer Gesellschaft hat auch den Gesetzgeber erkennen lassen, dass psychische Beschwerden sowohl Ursache als auch eine Folge von Beeinträchtigungen sein können und in ihren personenbezogenen Auswirkungen, hinsichtlich der Teilhabemöglichkeiten, ggf. die sozialen sowie versorgungsmedizinischen Kriterien einer Schwerbehinderung gesetzlich erfüllen.

Schwerbehinderung – Herausforderung und Schwierigkeiten bei der Vermittlung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt

In Deutschland gibt es viele verschiedenen sozialrechtliche Regelungen, welche die Vermittlung von Menschen mit Beeinträchtigungen bzw. anerkannter Schwerbehinderung fördern sollen. Trotzdem stagnieren die Vermittlungszahlen und die Arbeitslosenquote ist knapp doppelt so hoch wie Menschen ohne Beeinträchtigung. Was macht die Vermittlung von Menschen mit Beeinträchtigung so schwer und welche bürokratisch-behördlichen Hürden müssen überwunden werden. Es werden unterschiedliche Betroffene in ihren individuellen Lebenskonstellationen und den damit einhergehenden personenbezogenen Problemlagen? Ein Blick auf die aktuelle Rechtspraxis offenbart einen gesetzlichen Revisionsbedarf, damit Menschen mit Beeinträchtigungen gleichberechtigt und im Sinne der Chancengleichheit ihr Recht auf Teilhabe am Arbeitsleben wahrnehmen können.

Menschen mit Lernschwierigkeiten werden Hochschuldozent*innen

Viele Menschen mit Lernschwierigkeiten arbeiten nach der Beendigung ihrer Schulzeit in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen (WfbM). Diese Werkstätten sind sozialrechtlich als ein Widereingliederungssystem konzipiert, dass Personen mit dem Status einer vollen Erwerbsminderung vorbereiten oder wieder befähigen soll einer Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nachzugehen. Neben den sehr geringen Vermittlungsquoten, sind einige Werkstattbeschäftigte in diesen, zum Teil sehr rigiden Strukturen, deplatziert und unterfordert. Vor dem Hintergrund eines angestrebten inklusiven Arbeitsmarktes sowie alternativer Arbeitsverhältnisse für Menschen mit Lernschwierigkeiten, wurden Beschäftigte aus WfbM's im Rahmen von Projekten in verschiedenen Bundesländern, zu Bildungsfachkräften qualifiziert. Das damit verfolgte Ziel besteht darin, das (angehende) Fachpersonal und Führungskräfte an Hochschulen und anderen Berufsbildungseinrichtungen für die Lebenswelten und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen zu schulen und zu sensibilisieren.

Alternatives Video

Seit 2019 führt das Institut für inklusive Bildung in Kooperation mit der Technischen Hochschule Köln ein weiteres Qualifizierungsprojekt durch, um eine inklusive Hochschulkultur weiter voranzutreiben. In einer Dokumentation werden vertiefende Informationen zu der aktuellen Qualifizierungsmaßnahme und den Teilnehmenden Menschen mit Lernschwierigkeiten, die ihre bisherigen Erfahrungen und Eindrücke schildern.

 

 

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