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Moderatorin

Dr. Nicole Viktoria Przytulla

Bewerbung Hochschulprofessur

Ferri

Mitglied seit 13. 08. 2020 // 4 Beiträge

Hallo,
ich würde mich gerne auf eine Hochschulprofessur bewerben. Für mich ist das aber ein ganz neuer Bereich. Wie läuft da das Prozedere ab? Was muss ich bei dem Berufungsverfahren beachten? Habe ich das richtig mitbekommen, dass es zum einem ein Bewerbungsgespräch und zum anderen eine Probevorlesung gibt? Finden die zusammen statt oder sind das zwei getrennte Termine? Außerdem habe ich gehört, dass man, wenn man den "ersten Platz" bekommen hat, in Verhandlungen über die Ausstattung mit dem*der Hochschulkanzler*in geht. Mit welchen Forderungen geht man in diese Verhandlungen? Was ist dabei angemessen? Und wann "pokert" man zu niedrig?
Was muss man mit einer Behinderung dabei beachten? Ist beim Berufungsverfahren auch ein*e Inklusionsbeauftragte*r dabei? Gilt auch auf dieser Ebene, dass bei gleicher Qualifikation die*r Bewerber*in mit Behinderung bevorzugt werden muss? Kann man mit einer Behinderung noch mit anderen Forderungen in die Ausstattungsverhandlung gehen? Bringt man da z.B. auch den Bedarf einer Arbeitsassistenz ein oder deckt man das, wie bei anderen Stellen auch, über das Integrationsamt ab?
Gibt es hier in den Foren welche, die damit Erfahrung haben? Ich würde mich freuen, mehr darüber zu erfahren!

verfasst am 13.08.2020 um 12:29 Uhr

tulip

Mitglied seit 02. 09. 2020 // 3 Beiträge

Hallo,
viele Informationen gibt es hier https://www.hlb.de/
An öffentlichen Hochschulen gelten die Regeln des öffentlichen Dienstes.
Viel Erfolg!

verfasst am 02.09.2020 um 10:54 Uhr

Ferri

Mitglied seit 13. 08. 2020 // 4 Beiträge

Hallo tulip,
herzlichen Dank für den Hinweis! Da findet man tatsächlich hilfreiche Grundinformationen, worauf bei einem Bewerbungsverfahren an einer Hochschule zu achten ist. Schade ist nur, dass es auf der Homepage keinerlei Hinweise für Bewerber*innen mit gesundheitlichen Einschränkungen gibt. In ihrem Lexikon findet man kein Eintrag zu Behinderung, chronischer Erkrankung, psychischer Erkrankung oder gesundheitlicher Einschränkung. Dafür brauche ich dann wohl noch andere "Quellen".....

verfasst am 03.09.2020 um 10:29 Uhr

tulip

Mitglied seit 02. 09. 2020 // 3 Beiträge

Hallo,
da ist wirklich noch Luft nach oben auch in Bezug auf Genderaspekte. Hatte das dort auch schon mal rückgemeldet. Im Zweifel auch mal anrufen.
Noch zur Hochschule: Spannend ist dann auch die Frage, wie die Hochschule konkret im Bewerbungsverfahren damit umgeht.
Meine Erfahrung ist, dass sich alle Beteiligten hier unter Umständen etwas rantasten müssen, wenn keine aktuellen Erfahrungswerte vorliegen.
Herzliche Grüße

verfasst am 03.09.2020 um 17:23 Uhr

Eisbär_2106

Mitglied seit 03. 08. 2020 // 5 Beiträge

Welche Hochschulen kennen Sie, die sich für Lehrende mit Behinderung einsetzen?

Hochschulen sind für Studierende da. Und inklusive Hochschulen für Studierende mit Behinderungen. Das liegt nah und mag auch mit den verschiedenen gewachsenen Beratungsstrukturen und Beratungsstellen für Studierende mit Behinderung an den Hochschulen zusammenhängen.
Aber was ist mit den Forschenden und Lehrenden an den Hochschulen? Welche Hochschulen, die sich der Inklusion verpflichtet fühlen, haben nicht nur Studierende, sondern genauso Lehrende im Blick?
Die Stellenanzeigen der Hochschulen vermitteln das Bild, dass ein höherer Anteil von Beschäftigten mit Behinderung durchaus erwünscht ist. Menschen mit Behinderungen werden ausdrücklich ermutigt, sich zu bewerben. Egal, worauf? Nicht ganz. Überwiegend kommen Menschen mit Behinderungen in der Verwaltung zum Zuge. Doch sichtbare Lehrende und Forschende mit Behinderung, von den wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen bis zu den Professor*innen, scheinen nicht ganz so gesucht zu sein. Wie sichtbar dürfen Behinderungen also in der Lehre und Forschung sein? Welche Hochschulen denken Lehrende mit Behinderungen selbstverständlich in Forschung und Lehre mit, und nicht nur das: Wie engagieren sie sich für sie?
Provokant gefragt: Bleiben Fachgebiete wie Disability Studies, Pädagogik usw. nicht noch (zu) häufig in der Hand von Lehrenden ohne Behinderung? Oder macht die eigene Behinderung Lehrende automatisch zu Expert*innen von Fachgebieten wie Disability Studies usw.? Sollen und dürfen Lehrende mit Behinderung überhaupt andere Fachgebiete als Disability Studies unterrichten? Oder umgekehrt: Sind die Disability Studies, Pädagogik usw. nicht zu vielschichtig, um nur von Menschen mit oder nur von Menschen ohne Behinderung unterrichtet zu werden? Können oder dürfen Lehrende mit Behinderung überhaupt ein Fachgebiet unterrichten, das mit Behinderung gar nichts zu tun hat?
Was sind Ihre Erfahrungen? Wie weit sind wir mit der inklusiven Hochschule wirklich gekommen? Gibt es dort für Menschen mit Behinderungen eine gläserne Decke? Oder können Sie uns Best Practices nennen? Und wohin geht Ihrer Meinung nach die Entwicklung?

verfasst am 30.09.2020 um 17:42 Uhr

tulip

Mitglied seit 02. 09. 2020 // 3 Beiträge

Hallo Eisbär_2106,

das sind viele Fragen und viele Denkanstöße! Danke! Da lohnt sich eine Diskussion. Und da sind auch Themen für die Forschung dabei.

Insgesamt denke ich, dass Inklusion und Vielfalt natürlich auch auf die Gruppe der Lehrenden zu übertragen ist und einzufordern ist und das ist keinesfalls auf einzelne Fächer zu beschränken. Es ist ersichtlich, dass viele gesellschaftliche Gruppen nicht vertreten sind. Gleichzeitig habe ich auch so ein Gefühl, dass es auch Menschen nicht sichtbaren Behinderungen gibt, die sich hier nicht unbedingt "outen" oder Behinderungen kommen im Laufe des Berufslebens hinzu und das ermöglicht einen ganz anderen Umgang mit dem Thema.
Wichtig finde ich, dass Hochschulen und Universitäten sich mit dem Thema Lehrende mit Behinderung nicht erst auseinandersetzen, wenn eine Bewerbung einer behinderten Person eingeht oder eine Behinderung im Berufsverlauf auftritt, sondern die Verantwortlichen hier schon zuvor sensibilisiert sind und auch vorbereitet sind und ein angemessener und kein überforderter Umgang spürbar wird. Auch in diesem Bereich treten Stereotype auf, was eine Behinderung ist. Ein konkretes Beispiel ist, dass ich als behinderte Person nicht alles erfragen und suchen muss, sondern einfach ein paar gesammelte Informationen an mich herangetragen werden, was es für Unterstützungsmöglichkeiten es gibt, falls nötig, wer die Schwerbehindertenvertretung ist, etc.. Das lässt sich aber vermutlich auch auf andere Berufsfelder übertragen.

Das sind erste Gedanken meinerseits.

Was sind weitere Gedanken und Einschätzungen zu dem Thema? Ich bin gespannt.

verfasst am 01.10.2020 um 09:16 Uhr
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