Forum

Ein zweites Kernstück des iXNet-Projekts ist das Forum.

Hier können Sie als registrierte*r Nutzer*in sich mit Ihren Fragen, Antworten und Erfahrungen zu unterschiedlichen Themen austauschen. Die thematische Struktur der Foren ist vorgegeben und orientiert  sich an den Themenbereichen der iXNet-Startseite.

Außerdem können Sie mit den anderen Nutzer*innen für Sie wichtige Themen diskutieren. Ein intensiver Informationsfluss zwischen Portal- und Forumsbetreuer*innen sowie den Berater*innen ist für uns sehr wichtig, um das Portal möglichst dynamisch an die Bedarfe und aktuell nachgefragten Themen anzupassen. So richten wir z.B. bei Bedarf auch neue Foren ein. Für Fragen und Informationen zu den Foren wenden Sie sich  gerne an die Moderatorin.

Austausch in den Foren

In den Foren können Sie sich  mit anderen Nutzer*innen über Ihre Erfahrungen austauschen, Ihr Wissen mit anderen teilen sowie Themen diskutieren. Hier ist Raum, andere Perspektiven kennenzulernen oder neue Ideen zu entwickeln. Wenn ich als Forenmoderation einen großen Bedarf zu bestimmten Themen feststelle, werde ich auch entsprechende „Expert*innen“ als Schreibpartner*innen in das jeweilige Forum einladen.

Und hier können Sie sich als registrierte*r Nutzer*in (-> hier geht es zur Registrierung) mit Ihren Fragen, Antworten und Erfahrungen zu unterschiedlichen Themen austauschen. Um sich aktiv in den Foren einzubringen, müssen Sie sich zuerst mit Ihrem registrierten Nickname und Passwort anmelden (Button hierfür befindet sich im Navigationsmenü oben). Die thematische Struktur der Foren ist vorgegeben und orientiert sich an den Themenbereichen der iXNet-Startseite.

Ein intensiver Informationsfluss zwischen Portal- und Forumsbetreuer*innen sowie den Berater*innen ist für uns sehr wichtig, um das Portal möglichst dynamisch an die Bedarfe und aktuell nachgefragten Themen anzupassen.

Registrieren kann sich jede*r an der Thematik Interessierte*r ab 16 Jahren. Hier ist jede*r willkommen, denn die Lebendigkeit des Forums braucht unterschiedliche Nutzer*innen und deren Perspektiven! Im Allgemeinen soll das Forum auch der Bildung einer bunten und unterstützenden Community dienen. Beachten Sie bitte auch unsere Richtlinien für Nutzer*innen.

Besonders interessante Inhalte werden von den iXNet-Mitarbeiter*innen auf den Informationsseiten aufgegriffen und/oder mit der Suchfunktion verbunden.

Moderatorin

Dr. Nicole Viktoria Przytulla

Abenteuer Resilienzgruppe – ein Erfahrungsbericht

viktoriap.

Mitglied seit 11. 05. 2020 // 46 Beiträge

Wir, insgesamt sieben Frauen, haben uns während fünf Treffen im Mai und Juni 2021 mit verschiedenen Inputs und Übungen dem Themenbereich „Resilienz“ angenähert und sind zu verschiedenen Themen in diesem Zusammenhang miteinander ins Gespräch gekommen. Wir waren eine sehr bunte Gruppe, mit ganz unterschiedlichen Behinderungen bzw. chronischen Erkrankungen.
Resilienz bezeichnet die psychische Widerstandskraft, um mit belastenden Situationen und Krisen konstruktiv umgehen zu können. Diese Widerstandskraft basiert auf sieben geistigen Haltungen (Akzeptanz, Optimismus, Selbstwirksamkeit, Eigenverantwortung, Netzwerkorientierung, Lösungsorientierung und Zukunftsorientierung), die trainiert werden können. Da Menschen mit Behinderung teilweise alltäglich mit sehr herausfordernden und belastenden Situationen konfrontiert sind, ist Resilienz für sie ein wichtiges Thema.
Schon die Vorbereitung der Resilienzübungen war für mich als eine der beiden Leiterinnen sehr interessant. Wir haben festgestellt, dass die üblichen Imaginationsübungen sehr auf den Sehsinn fokussiert sind. So lag es an uns, diese für alle Sinne zu öffnen.
Im Laufe der Gruppe gewann neben den Übungen aber der sehr vertrauensvolle Austausch immer mehr an Bedeutung.
Bereichernd fand ich unseren Austausch zum Optimismus. Optimismus beinhaltet u.a., für sich und das eigene Leben das Optimum, das Beste, Wohligste und Glücklichste zu wollen. Dies steht aber nicht selten im Widerspruch zu unserer Lebensrealität. Da ist das Optimum, das wir uns für uns wünschen nicht immer möglich, entweder aufgrund unserer gesundheitlichen Einschränkungen oder aufgrund von gesellschaftlicher Diskriminierungen (z.B. weil uns bestimmte berufliche Perspektiven nicht zugestanden werden). In unserem Gespräch haben wir auch eine Verbindung zwischen Optimismus und Optimierung hergestellt. Es kann wütend machen, wenn es nicht möglich ist, eine Lösung im Großen zu finden. In solchen Situationen kann es stärkend sein, nach meinem Verständnis des Erfahrungsaustausches, sich das Leben im Einzelnen einfacher und gemäß unseren Bedürfnissen zu gestalten. Eine überraschende Entdeckung war in diesem Zusammenhang die „Narrenfreiheit“, die entstehen kann, wenn man nichts mehr zu verlieren hat, und für eine große Entlastung und mehr Handlungsfreiheit in einer durch und durch bedrückenden Situation sorgen kann.
Eine andere spannende Entdeckung haben wir beim Thema „Lösungsorientierung“ gemacht: Wir haben festgestellt, dass sich für uns diesbezüglich immer wieder eine absurde Situation ergibt: Wir erfahren oft, dass die Umwelt die Erreichbarkeit oder Umsetzbarkeit unserer Wünsche bzw. Ziele verneint. Wenn wirdann diese trotzdem verwirklicht haben, bekommen wir immer wieder die Resonanz: „Was hast du denn für ein Problem? Geht doch!“ Uns wird also in mehrfacher Weise eine Anerkennung verwehrt. Die hohen Leistungen, die wir ständig erbringen, verdienen es, honoriert zu werden!
Haben Sie sich schon mit dem Thema Resilienz auseinandergesetzt? Welche Erfahrungen und Gedanken dazu haben Sie?

verfasst am 24.06.2021 um 10:53 Uhr
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