Vertiefung der Zusammenarbeit mit dem LBB in Bremen

Nach dem ersten Kennenlernen des Landesbehindertenbeauftragten Arne Frankenstein, werden wir das gemeinsame Arbeit und Wirken miteinander vertiefen.

Die Kontaktaufnahme zum Büro des Landesbehindertenbeauftragten der Stadt Bremen erfolgte durch eine ehemalige Kollegin des inklusive Expert*innenetzwerk (iXNet) von und für Akademiker*innen mit Behinderungen, Dr. Nicole Viktoria Przytulla, die bereits zum Vorgänger von Arne Frankenstein, Dr.  Joachim Steinbrück einen regen und persönlichen Kontakt pflegte.

Mit Herrn Frankenstein hat die Stadt Bremen einen neuen, jungen, dynamischen und engagierten Landesbehindertenbeauftragten erhalten, der seine politischen und fachlichen Expertisen zur Umsetzung von landespezifischen Inklusionsinteressen und -vorhaben einsetzt und dabei auf eigene Behinderungserfahrungen zurückgreifen kann. Ein würdiger Nachfolger also für den in Rente gegangenen Dr. Steinbrück, für den seine Arbeit eine erfüllende Herzensaufgabe gewesen ist.

Die Berufung zum Landesbehindertenbeauftragten eines Bundeslandes ist anspruchsvolle und darüber hinaus mitunter auch herausfordernde, vielschichtige Aufgabe. Um den Anforderungen und der Verantwortung beruflichen Tätigkeit gerecht zu werden, ist die Kooperationen mit unterschiedlichen Stellen bzw. Akteur*innen, dass gemeinsame Arbeiten mit verschiedenen kommunalen und landesinternen Organisationen erforderlich unabdingbar. Zugleich wird darüber hinaus auf das Zusammenwirken von länderübergreifenden Behörden und bundesweiten Netzwerken setzt.

Die Umsetzung der geplanten behindertenpolitischen Ziele erfolgt dabei oftmals nicht in Eigenregie, sondern in Zusammenarbeit bzw. Kooperation mit anderen Akteur*innen im Feld der inklusiven Gestaltung der einzelnen gesellschaftlichen Lebenskontexte. Herr Frankenstein verdeutlichte, dass er u.a. ein besonderes Interesse an der Etablierung Informationenangeboten und Unterstützungsstrukturen für Akademiker*innen mit Beeinträchtigungen in seinem Bundesland habe. „Wir brauchen mehr Beratungs- und Unterstützungsangebote für die Bedürfnisse und Belange von akademisch ausgebildetem Absolventen*innen mit Behinderungen an unseren Hochschulen. Des Weiteren ist wichtig, dass sich die Beratungsstellen und Träger der Behindertenhilfe noch engmaschiger vernetzen und ihre Hilfeleistungen besser verzahnen, um hochqualifizierten Menschen mit Behinderung adäquatere und bedarfsspezifische Beratungs- und Unterstützungsleistungen anbieten bzw. zukommen lassen zu können.“

Aufgrund der bundesweiten Ausrichtung unseres digitalen Netzwerkes iXNet für Akademiker*innen mit Behinderungen, können wir hier sicherlich ein sinnvoller Partner für die weitere Zusammenarbeit und Umsetzung von Informationsveranstaltungen sowie in der Sensibilisierung der besonderen Bedürfnislagen von Fachkräften mit akademischen Bildungsabschlüssen und einem Behinderungshintergrund sein.

Um die weitere Zusammenarbeit zu konkretisieren und zu planen, wird das iXNet-Team am 07.10.2022 in einen vertiefenden Austausch mit Herrn Frankenstein, Frau Peter und Herrn Schubert gehen. Gemeinsam werden wir überlegen, welche Vernetzungs- und Austauschangebote wir im Bundesland Bremen anbieten, gemeinsam gestalten und umsetzen können.

Ihre Meinung zur iXNet-Webseite ist uns wichtig!
Helfen Sie uns, das Website-Angebot zu verbessern und geben Sie Ihr Feedback.

Wie gebe ich mein Feedback ab?

Nach Eingang Ihrer E-Mail bekommen Sie ein ausfüllbare PDF-Dokument zugesendet. Hier können Sie Ihre verbssserungsvorschläge oder Wünsche hinsichtliche des iXNet-Angebotes angeben. Abschließenden senden Sie ausgefüllte PDF-Dokument senden an uns zurück.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!