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iXNet-Geschichte: Gründung – Etablierung – Weiterentwicklung

Hintergrund

Auf dem deutschen Arbeitsmarkt herrscht in einigen Bereichen ein Fach- und Führungskräfteengpass. Damit rücken auch Akademiker*innen mit Schwerbehinderung stärker in den Fokus, um deren Erwerbspotenzial besser auszuschöpfen.

Denn die Arbeitsmarktchancen von Menschen mit Schwerbehinderung sind nach wie vor im Vergleich schlechter, auch für schwerbehinderte Akademiker*innen. Sie stoßen auf Einstellungsvorbehalte seitens der Arbeitgeber*innen, zugleich können mangelndes Selbstvertrauen und „Selbstexklusion“ den Berufs- und Karriereeinstieg mitverhindern. Umso wichtiger ist es, auf beiden Seiten Informationsdefizite bei der Stellensuche wie auch Stellenbesetzung auszugleichen und die oft nur schwach ausgebildeten Netzwerke der Menschen mit Behinderung zu erweitern.
Aber nicht nur ökonomische Erwägungen lenken die Aufmerksamkeit auf diese Zielgruppe, sondern auch normative. Denn der Inklusionsgedanke gemäß der UN-Behindertenrechtskonvention tritt zwar immer mehr in Erscheinung, wird aber immer noch viel zu wenig umgesetzt.

Gründung

Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage: Wie können insbesondere Akademiker*innen mit (Schwer-)Behinderung besser am Arbeitsmarkt teilhaben?
Torsten Prenner ist seit dem Jahr 2000 Berater im Arbeitgeber-Service für schwerbehinderte Akademiker*innen der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) Bonn. Er hatte die Idee zu iXNet, dem „inklusiven Expert*innen-Netzwerk und digitalen Peer-Support-Netzwerk für die berufliche Teilhabe schwerbehinderter Akademiker*innen“. Mehr: Gründung

Etablierung

Das iXNet-Portal wurde zunächst von vier Säulen getragen - Website (Information), Peer-Beratung, Mentoring, Foren (Austausch) -, die sich im weiteren Verlauf unterschiedlich entwickelten und teilweise ergänzt sowie weiter ausdifferenziert wurden.Mehr: Etablierung

Weiterentwicklung

Nach drei Jahren Laufzeit lud das iXNet-Projektteam im März 2022 zu einer Abschlussveranstaltung via Zoom ein: Rückschau und Vorschau unter dem Motto "Von der Idee zur Institution mit Innovationskraft und Zukunft“.Mehr: Weiterentwicklung